Fensterlüftung Regel-air®… für ein gutes Raumklima

Behagliche, hygienische Wohnverhältnisse und das Einsparen von Heizenergie liegen in aller Interesse. Deshalb ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung nicht nur sinnvoll, sondern Forderung unseres aktuellen und zukünftigen Baustandards. Je besser der Wärmeschutz wird, umso wichtiger wird die kontrollierte Wohnungslüftung, um Feuchtigkeit und Luftschadstoffe so energiesparend wie möglich abzuführen.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert deshalb im § 6 (Dichtheit, Mindestluftwechsel) in Neubauten und auch bei energetischen Komplettsanierungen gleichzeitig

  • eine dauerhafte und undurchlässige Gebäudehülle sowie einen für die
  • Gesundheit und die Beheizung erforderlichen Mindestluftwechsel.

Mit den Lüftungssystemen Regel-air® können Sie zum einen das Wohlfühlempfinden deutlich erhöhen und zum anderen zusätzlich Heizkosten sparen.

Wie vermeide ich Schimmel?

Schimmelbildung im Haus oder in der Wohnung entsteht, wenn Bauteile dauerhaft feucht bleiben und nicht austrocknen können. Neben der optischen Beeinträchtigung stellen Schimmelpilzsporen auch eine Gesundheitsbelastung dar. Ursachen für Schimmelbildung sind mangelnde Wärmedämmung oder schlechte Bauausführung, fehlende Lüftungsplanung, unsachgemäße Innendämmung sowie zu hohe Feuchtigkeit (Baurestfeuchte oder falsche Lüftungsangewohnheiten). Das Schimmel-Problem tritt bei zahlreichen Sanierungen durch die verbesserte Dichtheit neuer Fenster auf. Diese haben mehrere Dichtungsebenen, daher kommt es zu sehr geringen Fugendurchgangswerten. Bei geschlossenem Fenster findet kein Luftaustausch mehr statt. Vor dem Fenstertausch war es in vielen Fällen nicht notwendig, bewusst zu lüften, da die Fensterfugen allein schon für einen hohen Luftaustausch sorgten. Nach dem Fenstertausch ist es wichtig, ausreichend und regelmäßig zu lüften. Durch Abwesenheit, Einbruchschutz oder in der kalten Jahreszeit ist es oft nicht möglich, den erforderlichen Luftaustausch zu gewährleisten. Hohe Energiekosten trangen mit dazu bei, dass Fenster sehr häufig geschlossen bleiben. Einen Weg zu suchen, kontinuierlichen, permanenten und notwendigen Luftaustausch zu sichern, ist unumgänglich.

So sorgt der Regel-air® Fensterfalz-Lüfter mit zweistromiger Volumenstromregelung für geregelte Frische:
  • Im Fenster integriertes Lüftungssystem
  • Verdeckt im Fensterfalz ( bei geschlossenem Fenster nicht sichtbar!)
  • Automatische Winddruckanpassung
  • Nutzerunabhängige Feuchteschutz-Lüftung
  • Einsehbare Lüftungswege (einfache Reinigung!)
  • Schnelle Montage
  • Problemlos nachrüstbar
  • Kontrollierter Luftwechsel
  • Sichere Entfeuchtung
  • Vermeidet Schimmelschäden
  • Schallschutz bis 42 dB
  • Zulässig nach EnEV und DIN 1946-6

    
Geregelte Frische dank Regel-air ®Fensterfalz-Lüfter.Fotos: Regel-air®

Die Funktionsweise des Regel-air® RF im Detail

 

 Während beim horizontal eingebauten Standard-Fensterfalz-Lüfter die automatische Winddruckregelung über Lüfterklappen mit Kontergewichten erfolgt, sorgt beim vertikalen Einbau eine spezielle, in die Regelungsklappe einsetzbare Rückstellfeder RF für die rasche Wiederfreigabe des Strömungsweges.
Durch diesen neu entwickelten Regelungs-Mechanismus werden nun auch bei vertikalem Einbau die Volumenströme bei größeren Windgeschwindigkeiten so begrenzt, dass Zugerscheinungen vermieden werden.

 


Funktionsweise des Regel-air Fensterlüfters

Auch die für den vertikalen Einbau geeigneten Regel-air® Fensterfalzlüfter RF sind für nahezu alle Fenstersysteme verfügbar.

Anforderungen der EnEV und der DIN 1946-6

Mit Regel-air® Fensterlüftern werden die Forderungen der EnEV erfüllt. Auch das nach DIN 1946-6 geforderte Lüftungskonzept ist mit Regel-air® Fensterlüftern umsetzbar. Ist bei Modernisierungsmaßnahme (z.B. nach Fenstertausch) kein Fachplaner involviert, muss der Fensterlieferant auf den geforderten ausreichenden Mindestluftwechsel hinweisen. Mit Regel-air® Fensterlüftern besteht die Möglichkeit, notwendige lüftungstechnische Maßnahmen direkt in Fenster- und Türelemente zu integrieren. Der U-Wert der Fenster wird durch den Einbau von Regel-air® Fensterlüftern prinzipiell nicht beeinträchtigt.

Lüften ja, aber richtig!

Wer seine alten und zugigen Fenster ohne oder mit kaputten Dichtungen durch moderne, luftdichte Elemente ersetzt, muss die erforderliche nutzungsunabhängige Lüftung zum Feuchteschutz nach der DIN 1946-6 einhalten.

Grundsätzlich gilt aber, dass trotzdem als zusätzliche Maßnahme regelmäßiges Lüften durch den Nutzer notwendig ist, um ein gesundes Raumklima zu schaffen.

Damit beim richtigen Lüften keine Energie verschwendet wird, sollten Sie bitte einige Regeln beachten:

Mit alten Fenstern funktioniert die Lüftung quasi von selbst: Verzogene Rahmen ermöglichen einen permanenten Luftaustausch im ganzen Haus, ohne dass irgendein Fenster geöffnet werden müsste. Nur sorgt dieser Umstand nicht nur für Frischluft, sondern auch für hohe Heizkosten, denn die Wärme verschwindet ebenfalls auf nimmer Wiedersehen nach draußen.

Moderne Energiesparfenster mit präzise gefertigten Rahmen und Wärmedämmverglasungen halten hingegen absolut dicht. Umso wichtiger ist die richtige Lüftung für den Austausch der verbrauchten Luft und die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumen des Hauses. Denn nur so erleichtern Sie ein gesundes Raumklima und vermeiden Bauschäden.

Deshalb empfehlen wir Ihnen beim Einbau neuer Fenster grundsätzlich den „Regel-air“-Fensterfalz-Lüfter. Bei dem „Regel-air“ handelt es sich um ein im Fenster integriertes Lüftungssystem, das für einen kontrollierten Luftaustausch und eine Entfeuchtung in den jeweiligen Wohnräumen sorgt. Und dies selbst auch während ihrer Abwesenheit. Der „Regel-air“ entspricht der DIN 1946-6 und erfüllt somit alle gesetzlichen Vorgaben der „Lüftung zum Feuchteschutz“.

In allen Räumen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit wie z. B. Schlafzimmer, Küche oder Bad, sollte der automatische Luftaustausch über den „Regel-air“ durch manuelles Lüften unterstützt werden. Dies geschieht am besten durch kurzes und dafür kräftiges Lüften – die sogenannte Stoßlüftung.

Dabei wird das Fenster bei abgestellter Heizung mehrmals am Tag für fünf bis zehn Minuten weit aufgemacht. Besonders wirksam ist das sogenannte Querlüften, bei dem gegenüber-liegende Fenster und Türen in Haus oder Wohnung zugleich geöffnet werden.

Diese Empfehlungen sollen Ihnen helfen, in ihrem Haus für ein gesundes Wohnklima zu sorgen und die gesundheitsschädliche Schimmelbildung zu vermeiden!